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GSM - SOLAR

Die GSM-Solar GmbH aus Mamming bietet ein patentiertes Nachführsystem für Photovoltaikanlagen an.

  • Nachgeführte Photovoltaik- Anlagen sind die Zukunft der solaren Energie- Gewinnung.
  • Durch die Gsm – Nachführtechnik wird eine Leistungssteigerung von 25% und mehr erreicht.
  • Durch die Kombination von Kristaline und Dünnschicht Module auf den Tracker kann dass
    Preis- Leistungsverhältnis den Gegebenheiten angepasst werden.
  • Das patentierte GSM- Nachführsystem ist eine Einachsige Nachführung (Azimut, Elevation).
  • In ihrer Standard- Ausführung mit 220 Watt Modulen werden je nach Model 25- 150KWp nachgeführt.
Baustelle Kreta

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  • Die Heizwerte der Holzpelletöfen und ihr Brennwert

    Holzpelletöfen sind Öfen, die mit Holzpellets beheizt werden. Holzpellets wiederum sind sogenannte Holzabfälle, wozu auch die Sägespäne gehört, die während des Prozesses der Pelletierung zu kugelartigen und kleinen Pellets zusammengepresst werden. Sie weisen eine Länge von ca. 30 mm in ihrer Stäbchenlänge auf mit einem Gesamtdurchmesser von ca. 8mm. Die Oberfläche ist glänzend. Da Holzpellets [...]

  • Studierende der HTW Berlin gehen neue Wege bei der Produktintegration organischer Solarzellen

    Belectric OPV präsentiert Wettbewerbsgewinner auf der PVsec in Paris

    Im Rahmen einer neuen Kooperation zwischen der Belectric OPV GmbH mit Sitz in Nürnberg und dem Studiengang Industrial Design der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) wurden zukunftsgerichtete Produktideen mit flexiblen organischen Solarzellen gesucht. Die organischen Solarzellen der „Solarte“-Reihe, eine technische Revolution der BELECTRIC OPV, dienten als Grundlage für die Produktinnovationen, die 13 Studierende der HTW Berlin im Sommersemester 2013 entwickelt haben. Hier konnten die Studierenden des interdisziplinär ausgerichteten Studiengangs zeigen, dass sie ihr Gebiet beherrschen: komplexe Designaufgaben lösen. Im Rahmen eines Wettbewerbes wurden die vier innovativsten Projekte für eine Ausstellung auf dem Messestand von Belectric OPV im Rahmen der EU PVSEC in Paris (28th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) vom 1. bis 3. Oktober 2013 ausgewählt.

    Studierende aus dem Studiengang Industrial Design der HTW Berlin haben sich unter Betreuung von Prof. Jan Vietze (HTW) mit dem Thema der Produktintegration organischer Solarzellen beschäftigt mit dem Ziel, intelligente, neuartige Produkte zu entwickeln. Das von Belectric unter „Solarte“ hergestellte photovoltaisch aktive Basismaterial bietet hier beste Voraussetzungen. Es zeichnet sich durch eine freie Gestaltung in Design, Form und Material aus und ist dadurch für die einfache Integration in Anwendungen und Produkten bestens geeignet. Durch die Kombination mit geeigneten Speichermedien und Verbrauchern entsteht eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die so bisher einzigartig ist.

    Prof. Jan Vietze: „Organische Solarzellen sind aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften als Ausgangsbasis für innovative Produkte überaus interessant. Die Zusammenarbeit mit Belectric OPV war daher naheliegend, denn die flexible Photovoltaik der „Solarte“-Reihe eröffnet ganz neue ästhetische Möglichkeiten für die Integration energetisch aktiver Komponenten im Produktdesign und damit für die Entwicklung neuartiger, ökologischer Produkte. Im Rahmen des Projektes konnten die Studierenden so mögliche Anwendungsumgebungen erforschen und die entsprechenden Einsatzszenarien darstellen.“

    Das verdeutlichen die vier Sieger-Entwürfe auf anschauliche Art und Weise: Faltbare Taschen und Rucksäcke aus Solarfolie, ein Leichtsolarmobil mit Folienverdeck für den innerstädtischen Verkehr, eine Ladestation, die ihren eigenen Strom erzeugt, oder eine lichtstarke Lampe für den Outdoor-Bereich – bei den Entwürfen der Studierenden der HTW Berlin ist für jeden Bedarf etwas dabei.

    Praktisch, leicht, flexibel und dabei todschick - Sandra Vollmers in frischem Grün und Blau gehaltenen "bendy bags" verbindet die Vorteile eines flexiblen Solarmoduls mit der praktischen Funktion eines faltbaren Rucksackes. Unterwegs, Akku leer und keine Steckdose in Sicht? Kein Problems: Mit dem integrierten Ladekabel wird das Smartphone einfach an den Rucksack gestöpselt und kann sich mittels der zwischengespeicherten Energie beim Laufen wieder aufladen. Benötigt man den Rucksack bzw. die Solarfläche einmal nicht, lässt sie sich ganz einfach zusammenrollen und platzsparend im Reisegepäck verstauen. Das gesamte Produkt bietet diverse Individualisierungsmöglichkeiten, Form und Farbe des Solarmusters wie auch die Farbe des Reisverschlusses, der Gurte und Nähte sowie der Innentasche sind frei wählbar.

    Eine weitere Lösung der mobilen Begrenzung, bedingt durch begrenzte Akkulaufzeiten, heißt dagegen ,,Sokarto“. Nicht nur technisch, auch beim Design geht der Entwurf von Johannes Meyer ganz neue Wege. Seine mobile Ladestation mit dem mehrdeutigen Namen ist eine kompakte Stromquelle in Form eines Kartenspiels. Die fünf dünnen, leichten Kunststoffkarten sind mit organischen Photovoltaikzellen bedruckt und mit einer Haftgummilippe versehen. Durch das Auffächern vergrößert sich die Fläche, wieder zu dem Stapel zusammengeschoben kann es bei Nichtgebrauch blitzschnell verstaut werden. Ob auf Reisen oder im Büro - die „Sokarto“-Ladestation ist immer dabei. Bei Bedarf wird sie nur noch mit der Haftfläche an die nächste Scheibe geheftet um den Akku des Smartphones, Laptops oder IPads aufzuladen – und verschwindet danach einfach im Rucksack oder der Handtasche. Neugierige und neidische Blicke der Mitreisenden sind garantiert.

    Voll im Trend liegt auch der Entwurf von Alexander Naumann, der mit seinem "Veloxo VX1" einen Lösungsansatz für die gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen der urbanen Mobilität bietet. Der „Velexo VX1“ vereint die Vorteile von Automobil und Fahrrad und befördert mit der Kraft der Sonne Personen bequem, sicher und energieintelligent durch die Stadt. Die auf ein leichtes Aluminium-Kunststoff-Gestell gespannte Solarfolie kann tagsüber den Akku des „Velexo“ aufladen, was das Fahrzeuggewicht und damit den Energiebedarf niedrig hält. Um Mobilität zu gewährleisten ist der „VX1“ zudem an Solar-Ladestationen sowie an Steckdosen aufladbar. Die „Velexo-Multibox“ im Fond des Fahrzeuges ermöglicht die Mitnahme einer weiteren Person, zweier Kinder oder von Transportgut. Der Name ist originell gewählt: „Velexo“ ist vom Lexovisaurus abgeleitet, dessen Knochenplatten Naumann zum 5-Eck-Muster der Solarfolie seines Solarmobils inspirierten.

    Camper und Outdoor-Freunde werden sich dagegen für das "Organic Light" von Thi Le Nguyen begeistern. Wenn das Licht von batteriebetriebenen Lampen oder Taschenlampen einmal nicht ausreicht, bietet die neuartige Solarleuchte genug Lichtstärke, um auch größere Bereiche oder Räume dauerhaft auszuleuchten. Die photovoltaisch aktive Dünnschichtfolie erzeugt nicht nur ihren eigenen Strom, sondern kann zugleich als Lampenschirm verwendet werden, falls eher gedämpftes Licht erwünscht ist. Das „Organic Light“ ist einfach in der Handhabung und erzeugt nur durch Sonneneinstrahlung ausreichend Licht für 6-12 Stunden.

    Solche neuen, innovativen und zugleich nachhaltigen und ressourcenschonenden Entwicklungen sind ein hervorragendes Beispiel für die Möglichkeiten, die im intelligenten Produktdesign liegen. Doch der Studiengang Industrial Design der HTW Berlin ist auch in anderen gesellschaftlich relevanten Bereichen sehr aktiv: So spielen die Bedürfnisse älterer Menschen im Studium eine große Rolle: Unter dem Oberbegriff "Universal Design Thinking" geht es darum, soziale und gesellschaftliche Entwicklungen, wie beispielsweise das zunehmende Älterwerden unserer Gesellschaft, in den Designprozess mit einzubeziehen und Gestaltungsformen zu finden, die möglichst viele Nutzer einschließen. Denn Industrial Design trägt maßgeblich dazu bei, ob ein Produkt leicht zu bedienen und intuitiv zu verstehen ist, ob es das Gefühl einer Verbundenheit mit Regionen und Kulturen hervorruft und ob es mit Werten wie Nachhaltigkeit und generationenübergreifender Akzeptanz verbunden wird.

    Belectric OPV, Hermann Issa, Director BD Marketing Sales, Landgrabenstrasse 94, 90443 Nürnberg, +49 911 217800, opv-pr(at)belectric.com, belectric.com
    HTW Berlin, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Gisela Hüttinger, Treskowallee 8, 10318 Berlin, +49 30 5019 2442, giesela.huettinger(at)htw-berlin.de, www.htw-berlin.de

    Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin:
    Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin ist mit zirka 12.000 Studierenden die größte Berliner Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Das Fächerspektrum ist mit rund 70 Studienangeboten in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft, Kultur und Gestaltung bemerkenswert breit. Als besonders innovative Hochschule wurde die HTW Berlin mehrfach ausgezeichnet. Bei Rankings belegt sie regelmäßig vordere Plätze.

    Studiengang Industrial Design:
    Der 2011 eröffnete Studiengang Industrial Design an der HTW Berlin gehört mit den Studiengängen Game Design, Kommunikationsdesign, Modedesign, Museumskunde, Bekeidungstechnik/Konfektion sowie Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik zum Fachbereich Gestaltung. Das Studienangebot fördert kreative und konzeptionelle Fähigkeiten auf der Basis künstlerischer und wissenschaftlicher Methoden an den Schnittstellen von Kreativität, Technologie und Sustainability. Von einfachen Werkzeugen und elektronischen Produkten bis hin zu kompletten Fahrzeugen oder medizinischen Geräten - die Arbeit von Industriedesignern bestimmt unsere Alltagswelt. Denn Industrial Design spielt eine immer bedeutendere Rolle: Nicht nur ist es ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und macht das Leben schöner, es macht es auch einfacher, kann gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und helfen, in einer zunehmend technisierten Welt Schranken und Vorbehalte zu überwinden

    Über Belectric OPV:
    Die BELECTRIC OPV GmbH mit Sitz in Nürnberg entwickelt und produziert organische Solarzellen und arbeitet schwerpunktmäßig an deren Kommerzialisierung. BELECTRIC OPV forscht und entwickelt darüber hinaus im Bereich der Zellentwicklung, der drucktechnischen Umsetzung und der Produktentwicklung, unter anderem auch für die Integration von OPV Zellen in bereits bestehende Produkte. Die Belectric OPV hat zwei Produktlinien, „Solarte“ für Architekten und Designer und „Power Plastic“ für Großindustrieanwendungen. Die Produkte der Belectric OPV stehen für Innovation, Qualität und Design.

    Quelle: openPR

    Foto: Diana Kulina

  • PV-Eigenverbrauch für 26 Familien: Baugruppe setzt unterstützt von NATURSTROM innovatives Energiekonzept um

    26 Familien haben als Baugruppe QBUS ihr eigenes, gemeinschaftliches Wohnprojekt in Düsseldorf verwirklicht. Sie nehmen auch ihre Energiewende gemeinsam in die Hand, die letzten Anlagen für eine Rundum-Versorgung aus erneuerbaren Quellen wurden kürzlich in Betrieb genommen.

    Zusammen mit der NATURSTROM AG aus Düsseldorf wurde ein Konzept entwickelt, um alle Familien gemeinsam mit Ökostrom zu versorgen – möglichst aus eigener Produktion. Zwei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von zusammen 40 kWp hat die Baugruppe daher installieren lassen. Der Clou: Der Sonnenstrom dient direkt zur Versorgung der 26 QBUS-Familien. Dieser sogenannte Eigenverbrauch ist bei Mehrfamilienhäusern noch eine absolute Seltenheit. NATURSTROM hat die Umsetzung daher durch einen Förderzuschuss unterstützt.

    Anders als üblich sind die Photovoltaikanlagen nach Osten und Westen ausgerichtet, um morgens und abends hohe Erträge zu liefern, wenn die Familien in der Regel mehr Strom verbrauchen. Auch eine erheblich bessere Ausnutzung der Dachfläche konnte so erzielt werden. Auf diese Weise könnten die QBUS-Familien bis zu einem Drittel ihres Strombedarfs selbst produzieren. Den restlichen Strom liefert NATURSTROM. Da die Baugruppe gegenüber NATURSTROM als Großkunde auftreten kann, sparen die Mitglieder auch noch am Preis pro Kilowattstunde. Nicht verbrauchter Sonnenstrom wird ins Netz eingespeist.

    Aber für QBUS hört die Energiewende beim Strom längst nicht auf. Alle drei Baukörper sind in Passivhausweise erstellt. Und auch Warmwasser wird zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien bezogen, Sonnenkollektoren auf dem Dach und eine Holzpelletanlage im Keller ergänzen sich bestens. Aufgrund dieser zahlreichen Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen wurde die QBUS-Siedlung sogar zu einer der landesweit 100 Klimaschutzsieldungen in NRW ernannt. Für die Zukunft sind weitere Bausteine geplant, ein Elektroauto und ein Energiespeicher sollen bald folgen. „Aber wir wollen zunächst beobachten, wie sich Eigenverbrauch und Strombezug entwickeln“, sagt die QBUS Arbeitsgruppe Energie.

    NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel ist von der QBUS-Initiative beeindruckt: „Einen herzlichen Glückwunsch an die Familien, die nach jahrelanger Vorarbeit nun ihre Wohnungen beziehen konnten! Das gesamte Projekt ist aus energetischer Sicht vorbildlich und sehr stimmig. An der Konzeption und Finanzierung der Photovoltaikanlage hat sich NATURSTROM daher sehr gerne beteiligt. Zumal wir glauben, dass der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Ökostrom oder auch die regionale Versorgung in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden.“

    Gestartet aus dem Verein "Wohnen mit Kindern e.V." (WmK), haben die Mitglieder der QBUS-Baugruppe individuelle, bezahlbare Eigentumswohnungen mit hoher sozialer Qualität geschaffen. Das eigene Gemeinschaftshaus bietet verschiedene Räumlichkeiten für die Familien, aber gerne auch mal für Nachbarn und Gäste von außen.

    Der Name QBUS bezieht sich auf das Gelände "Am Quellenbusch" in Düsseldorf-Gerresheim, auf dem die Stadt Düsseldorf der Baugruppe ein rund 4.000 qm großes Grundstück angeboten hatte. Nach Südwesten ausgerichtet, verkehrsgünstig angebunden und sowohl nah am alten, lebendigen Ortskern von Gerresheim wie auch dem Düsseldorfer Stadtwald gelegen, bot das Gelände beste Voraussetzungen, um das Wohnprojekt zu realisieren. Und in unmittelbarer Nachbarschaft entwickelt sich gerade das Nachfolgeprojekt "Wmk3" für weitere 30 Familien.

    Dr. Tim Loppe
    Tel.: 02 11 – 7 79 00-363
    loppe(at)naturstromde

    NATURSTROM AG
    Achenbachstraße 43
    40237 Düsseldorf
    www.naturstrom.de

    Die NATURSTROM AG wurde 1998 mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Heute gehört das Unternehmen mit dem bundesweiten Produkt naturstrom zu den führenden unabhängigen Anbietern von Strom und Gas aus Erneuerbaren Energien und versorgt über 235.000 Kunden. Neben der Belieferung mit Energie aus regenerativen Quellen setzt die NATURSTROM AG auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien, um so Schritt für Schritt die konventionelle Energieerzeugung abzulösen. Über 220 derartige Anlagen sind durch Mitwirkung der NATURSTROM AG bereits ans Netz gebracht worden. Seit 1999 wird naturstrom jährlich vom „Grüner Strom Label e. V.“ mit dem Gütesiegel in der Kategorie GOLD zertifiziert. Für ihre Pilotfunktion als erster unabhängiger Anbieter eines Komplettangebots von Strom aus Erneuerbaren Energien wurde die NATURSTROM AG schon 1999 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.

    Quelle: openPR

  • Rechnet sich der Bau einer Solaranlage 2013 noch?

    Gut, es bleib immer ein Balanceakt.  Zuerst gab es eine hohe Vergütung, dann wurde diese stufenweise nach unten gedrückt (zuletzt dramatisch durch unsere schwarz-gelbe Bundesregierung, einen herzlichen Dank an euch Innovationsvernichter!). Doch auf der anderen Seite sind die Preise für Photovoltaik so günstig wie wie selten zuvor. Chinesische Firmen drangen in der europäischen Raum und [...]

  • Warum ist eine Photovoltaikversicherung sinnvoll?

    Haushalte und Unternehmen, die sich für eine Investition in Photovoltaikanlagen entscheiden, sollten auf den Abschluss einer entsprechenden Photovoltaikversicherung nicht verzichten. Durch sie können sich Anlagenbesitzer vor hohen Kosten durch Schäden oder Diebstahl absichern.

    Hochwertige Photovoltaikanlagen zeichnen sich mittlerweile durch eine lange Lebensdauer aus. Sie können problemlos und ohne alle Einschränkungen Strom für einen Zeitraum von 20 Jahren liefern. Durch äußere Einflüsse oder Diebstahl können Photovoltaikanlagen jedoch rasch beschädigt werden. Aus diesem Grund empfiehlt der BSW, der Bundesverband Solarwirtschaft, den Abschluss einer entsprechenden Versicherung.

    Durch eine solche Versicherung lassen sich Kosten, die beispielsweise infolge von Diebstahl entstehen, kostengünstig abdecken. Spezielle Photovoltaikversicherungen bieten einen beachtlichen Leistungsumfang, der angefangen von Diebstahl bis hin zu Hagelschäden sämtliche Schäden abdeckt. Von den meisten Versicherungen werden auch kleinere Bedienungsfehler abgedeckt.

  • Acht Megawatt: WIRSOL bringt Solarpark in Brandenburg ans Netz

    Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerrübenfabrik im brandenburgischen Voßberg produziert seit kurzem ein Photovoltaik-Kraftwerk sauberen Strom für 2200 Familien. Realisiert wurde der Solarpark mit einer Spitzenleistung von 7,7 Megawatt (MW) von WIRSOL und der ALTUS AG.

    Solarpark Voßberg
    Bevor die Unterkonstruktionen in den Boden gerammt werden konnten, galt es zunächst die knapp 18 Hektar große Fläche von Altlasten zu befreien. „Im Zweiten Weltkrieg war das Gebiet ein umkämpfter Kriegsschauplatz“, erklärt der technische Projektleiter von WIRSOL, Wolfgang Zerr. „Wir mussten deshalb erst eine Kampfmittelsondierung durchführen lassen, die Minen und Granaten zu Tage förderte“, berichtet Zerr.

    Das Oderbruch, ein Binnendelta der Oder, in dessen Herzen die Gemeinde Letschin liegt, diente der Roten Armee 1945 als Brückenkopf für den Großangriff auf Berlin, der mit der Schlacht um die Seelower Höhen eröffnet wurde.

    "Die beiden größten Herausforderungen bei diesem Projekt waren die Sicherung der Kabeltrasse und der Abriss der bestehenden Gebäude, unter anderem die Sprengung des Schornsteins der ehemaligen Zuckerfabrik", erklärt Dr. Peter Henigin, Vorstand der ALTUS AG. Für die Sicherung der Kabeltrasse mussten mit mehr als 20 Flächeneigentümern Verträge geschlossen und drei Straßen durchörtert werden. Um die Genehmigung für die Abrissarbeiten zu erhalten, einigte man sich mit der Naturschutzbehörde des Landkreises, Kellerräume des ehemaligen Verwaltungsgebäudes als Fledermausunterschlupf zu erhalten.

    Innerhalb von nur zwei Wochen konnte die erste Bauphase mit 6,62 MW abgeschlossen werden. In der zweiten Phase wurde die Fläche um 1,1 MW erweitert. Sie besteht nun aus insgesamt 31.694 polykristallinen Modulen. "Seit Mitte Mai liefert das Sonnenkraftwerk saubere Energie für die Gemeinde Letschin", sagt Bürgermeister Michael Böttcher. "Mit den jährlich knapp 5000 Tonnen eingespartem CO2 können auch wir unseren Teil für eine erfolgreiche Energiewende beisteuern“, so Böttcher weiter.

    "Mein Dank gilt der Kommune für die hervorragende Zusammenarbeit", sagt Dennis Seiberth, Geschäftsführer für den Bereich internationale Großprojekte bei WIRSOL. "Bedanken möchte ich mich auch bei der ALTUS AG, mit der wir seit 2012 bereits eine Serie von Großprojekten mit mehr als 45 Megawatt umgesetzt haben", ergänzt Seiberth.

    Bruchsaler Straße 22
    68753 Waghäusel
    Deutschland

    Tel: +49 (7254) 9578-686
    Fax: +49 (7254) 9578-910
    Mail: presse(at)wirsol.com
    Web: wirsol.com
    Find us on Facebook: facebook.com/wirsol

    WIRSOL ist ein internationaler Dienstleister für erneuerbare Energien. Als unabhängiger Lösungsanbieter hat sich WIRSOL auf die Planung, Finanzierung, Installation und Wartung von Photovoltaikkraftwerken jeder Größe und Onshore-Windkraftanlagen spezialisiert. Die Marke E-Motion ergänzt das Portfolio um Produkte und integrierte Konzepte aus dem Bereich Elektromobilität. Unternehmensstandorte sind Deutschland (HQ), Spanien, Italien, Großbritannien, Belgien, Schweiz, Kanada, USA, Brasilien, China, Japan, Malaysia und die Malediven.

    Quelle: openPR

  • Strafzölle: Reaktion aus China

    Die chinesischen Modulhersteller trotz Strafzölle den europäischen Markt weiterhin zu beliefern. Die Regierung in Peking ist verhandlungsbereit, widerspricht aber den Dumpingvorwürfen.

  • Europäischer Branchenverband hält sich raus

    Die Europäische Photovoltaikindustrievereinigung hält sich aus dem Handelsstreit zwischen der EU und China heraus. Sie bemängelt aber den politischen Zickzackkurs der vergangenen Monate, die zum massiven Einbruch der Nachfrage geführt hat.

  • Kommunen als Akteure der Energiewende

    Kommunen stehen in punkto Energiewende vor viel facettenreicheren Aufgaben als gemeinhin wahrgenommen. Auf dem Kommunalkongress 2013 in Berlin widmete sich am Montag ein Fachforum dem Thema. Dabei wurde deutlich, dass es für die Kommunen um mehr als den Ausbau der erneuerbaren Energien geht.

  • Strafzölle: Erste Stellungnahmen unterschiedlich

    Das Echo auf die Einführung von Antidumpingzölle gegen chinesische Photovoltaikimporte ist sehr unterschiedlich. Aus der Industrie kommt die Kritik, dass nur wenig Zeit für Verhandlungen bleibt. Dort wächst jetzt die Angst, in einem Handelskrieg zwischen die Fronten zu geraten.

  • Trina Solar Module versorgen Bayerische Staatskanzlei mit Solarstrom

    Trina Solar, ein weltweit führender Hersteller von Photovoltaikprodukten, -lösungen und -services hat 296 Module für die Solaranlage auf dem Dach der Bayerischen Staatskanzlei in München geliefert. Die Photovoltaikanlage, die von der OneSolar International GmbH installiert wurde, liefert Strom für den Amtssitz von Ministerpräsident Seehofer. Die gesamte Solarenergie wird direkt in der Staatskanzlei verbraucht. Auf einer Dachfläche von 800 Quadratmetern erzeugt die Anlage rechnerisch 70 Megawattstunden sauberen Solarstrom pro Jahr. Die eingesetzten Trina Solar PV-Module vom Typ TSM-PC05 245W zeichnen sich durch höchste Zuverlässigkeit sowie beste Effizienz aus, und sind auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr leistungsfähig. Darüber hinaus halten die Panels hohen Schneelasten von bis zu 500 kg pro Quadratmeter stand und verfügen über eine Vielzahl von weiteren Zertifizierungen. Mit der PV-Anlage auf dem eigenen Dach wird die Staatskanzlei zum Vorbild für andere staatliche Einrichtungen.



    "Wir gratulieren der Bayerischen Staatskanzlei zu dieser Solaranlage und dem damit gemachten Schritt hin zu einer nachhaltigen, dezentralen Energieversorgung", erklärt Ben Hill, Europachef von Trina Solar. "Es ist schön zu sehen, dass das Land die Energiewende vorantreibt und selbst auf saubere, erneuerbare Energien setzt. Mit dem Bau der Anlage hat die Staatsregierung gezeigt, dass sich Solaranlagen auch auf denkmalgeschützten Gebäuden wirtschaftlich betreiben lassen. Es ist eine besondere Ehre für uns, dass bei dieser Anlage Trina Solar Module zum Einsatz kommen."

    Diesen Text finden Sie auch im Internet unter www.haffapartner.de/publicrelations-presseservice/kunden-....

    Projektbilder stehen auf der Webseite der Solarinitiative München unter www.solarinitiative-muenchen.de/ueber-uns/presse/pressebi... zum Download bereit.

    Trina Solar Limited
    Michael Katz
    Einsteinring 26

    85609 Aschheim
    Deutschland

    E-Mail: michael.katz(at)trinasolar.com
    Homepage: www.trinasolar.com
    Telefon: +49 89 12284-9259

    Trina Solar (NYSE: TSL) ist ein weltweit führender Anbieter von Photovoltaikprodukten, -lösungen und -services. Das Unternehmen wurde 1997 als Systemintegrator gegründet und ist heute Vorreiter für smarte Energie. Dabei arbeitet Trina Solar eng mit Handwerkern, Handel, Energieversorgern und Projektentwicklern auf der ganzen Welt zusammen. Die prägende Stellung des Unternehmens in der Solarbranche gründet sich auf Innovationsstärke, herausragende Produktqualität, vertikal integrierte Prozesse und Verantwortung für die Umwelt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Trina Solar unter www.trinasolar.com.

    Quelle: openPR

  • Immer mal wieder auf das Dach schauen


    Photovoltaikanlagen sollten regelmäßig überprüft werden. Auch Fehler bei der Installation können später Schäden verursachen.
    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin rät zur regelmäßigen Kontrolle der heimischen Solaranlage. Wer bei der Sichtkontrolle Schäden bemerkt, sollte den Fachbetrieb kontaktieren. Anschließend sollte auch die Versicherung verständigt werden. Diese muss auch schon bei Planung der Anlage informiert und es müsse außerdem geklärt werden, welche Risiken in der regulären Gebäudeversicherung abgesichert sind.

    Schäden – die zu einem geringeren Ertrag der Solarstromanlage führen – können schon bei der Installation entstehen, oder auf Planungsfehler zurückgehen, erläutert der GDV. Bei größeren Anlagen, die nicht fachgerecht geplant oder installiert wurden, übernehme die Versicherung das Risiko dann auch nur unter Auflagen oder biete keinen Schutz an. Der Verband rät, die Übergabe der Photovoltaikanlage zu dokumentieren und sich vom Installateur die Funktionen verständlich erläutert zu lassen.

    dpa

  • Versicherungspolicen auf dem Prüfstand

    Photovoltaik-Versicherungen lassen sich bisher ohne Voranfragen günstig abschliessen. Das könnte sich bald ändern: Die Assekuranzen wollen die Bedingungen für ihre Photovoltaik-Versicherungen wegen zunehmender Schäden verschärfen.

    Von solchen Ereignissen liest man immer häufiger: Als Anfang des Jahres ein Sturm über Dortmund fegt, reissen die Böen sämtliche Solarmodule einer Photovoltaik (PV)-Anlage eines Einfamilienhauses aus den Haken. Die umherwirbelnden Paneele zerstören das Dach und die Gaube und zerbeulen ein parkendes Auto. Wo vorher Lichtfänger im Wert von 12000 Euro prangten, herrscht nun Chaos.

    Zum Glück springen in solchen Fällen Versicherungen in die Bresche. Bisher gewähren sie Solaranlagenbetreibern sehr gute Konditionen. Sonnenkraftwerke lassen sich ohne Voranfragen günstig in die Gebäudehaftpflichtversicherung integrieren. Im Prinzip genügt ein Anruf beim Versicherer, um Module vor Diebstahl und Schäden durch Feuer, Sturm oder Hagel zu schützen. Die Policen kommen sogar bei Installations-, Material- und Ausführungsfehlern sowie Schäden durch falsche Bedienung und grobe Fahrlässigkeit auf.
     
    Versicherungen ziehen Notbremse

    Doch jetzt ziehen die Versicherer in Deutschland die Notbremse, denn schlechte Installationen und Langfinger treiben ihre Kosten. „Qualitätsmängel sind zu einem grossen Problem geworden“, erklärt Christian Lübke, Sprecher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Nach einer aktuellen Statistik des GDV hat sich die Schadenquote der Versicherer im PV-Geschäft zwischen 2008 und 2011 von 38 Prozent auf 70 Prozent nahezu verdoppelt. Die Schadenquote beschreibt die Relation der im laufenden Jahr ausgezahlten Entschädigungen zu der entrichteten Prämie.

    Der GDV hat daher gemeinsam VDE Prüf-und Zertifizierungsinstitut eine neue technische Richtlinie für Photovoltaikanlagen entwickelt, die nach Möglichkeit alle Versicherer zur Bedingung ihrer Policen machen sollen. Der Leitfaden gibt vor, nach welchen Kriterien ein Sonnenkraftwerk ausgewählt, wie es geplant, errichtet und betrieben werden sollte.

    Mangelnde Sorgfalt

    Im Visier haben die Versicherer vor allem die Installateure, die für zwei Drittel der Schäden verantwortlich sein sollen. Mangelhafte Installationen lösen Brände aus, halten Überspannungen nicht stand, werden von Schnee und Stürmen zerlegt. Viele dieser Schäden liessen sich durch sorgfältigere Planung vermeiden. Das Problem ist nur, dass Handwerkern dafür oft die Zeit fehlt. „Sie eilen oft von Dach zu Dach, weil sie ihr Pensum schaffen müssen. Und je schneller es gehen muss, desto eher schleichen sich Fehler ein“, erklärt Heinz Liesenberg, Asskuranzmakler für erneuerbare Energien.

    Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), in dem der Grossteil der Solarteure organisiert ist, gesteht die Schwierigkeiten ein. „Wir wissen, dass es sich bei den Schäden nicht nur um typische Lebenszyklusprobleme älterer Anlagen handelt“, gesteht ZVEH-Sprecherin Petra Schmieder. Daher habe ihr Verband bereits vor drei Jahren gemeinsam mit dem Bundesverband Solarwirtschaft den Photovoltaik-Anlagenpass eingeführt. Damit dokumentieren Handwerksbetriebe freiwillig, dass sie hochwertige Komponenten einsetzen und nach den Regeln der Technik planen und installieren.

    Versicherungen fordern ausgewiesene Fachleute

    Dennoch knüpfen Versicherungen ihre Policen mittlerweile an Bedingungen. Die Mannheimer Versicherung zum Beispiel gewährt nur dann Versicherungsschutz, wenn ausgewiesene Fachleute das Sonnenkraftwerk aufstellen. Wer selbst montiert, braucht zudem meist eine Montagepolice, die für die Anlage nochmals mit einer Prämie von 100 Euro zu Buche schlägt.

    Anlagenbesitzer sollten daher Wert auf gute Montage legen. Einerseits will natürlich keiner, dass sein Sonnenkraftwerk wegen Montagefehlern vorzeitig kaputt geht, andererseits müssen Betreiber ihre Paneele nach einem Kapitalschaden zu schlechteren Konditionen neu versichern. Die Spielregeln der Versicherer sind einfach: Wer als Kunde zu teuer wird, fliegt raus. „Schlechte Fälle können wir auf Dauer nicht mitversichern“, sagt Christoph Dietz, Leiter Produktentwicklung bei der Alten Leipziger.

    Feuer ist die häufigste Schadensursache und kann Leben gefährden. Dabei liessen sich Brände durch korrektes Errichten der elektrischen Komponenten leicht vermeiden. „Es gibt einige Punkte, auf die auch der Laie achten kann“, sagt Markus Scholand, Sachverständiger für Photovoltaik.

    Hauptgefahr Feuer

    So sollten zum Beispiel Wechselrichter nicht auf einem brennbaren Untergrund wie Holz befestigt werden. Die Geräte werden leicht heiss und können Brände auslösen. Genauso wenig dürfen Leitungen durch einen Raum geführt werden, in dem leicht entzündliche Stoffe wie Holzpellets oder Stroh lagern. Auch beim Verlegen der Kabel passieren Fehler. „Beschädigungen können zu gefährlichen Kurzschlüssen führen“, sagt Scholand. Ideal wäre es, Kabel in geschlossenen Rohren oder Kanälen zu verlegen. Dadurch wären sie zugleich vor Knabberattacken von Nagetieren wie Mardern geschützt.

    Beim Blitz- und Überspannungsschutz werden ebenfalls schnell Fehler gemacht. Skepsis ist angesagt, wenn die sogenannten Gleichspannungskabel, die den Solarstrom von den Modulen zum Wechselrichter führen, zu eng an der Blitzschutzanlage liegen. „Sie leitet den Blitz über die Fangeinrichtung und die Ableitung immer zum Erdpotenzial“, erklärt Scholand. Werde der Sicherheitsabstand nicht eingehalten, bestehe die Gefahr, dass die Blitzströme in die Leitungen des Sonnenkraftwerks überschlagen und gefährliche Funkenbildung sowie unberechenbare Schäden verursachen.

    Feuerwehrschalter oder Kabel an Aussenwand 

    Sollte trotz aller Schutzmassnahmen Feuer ausbrechen, ist eine schnelle und sichere Brandbekämpfung wichtig. Die Gefahr: Die Gleichspannungskabel zwischen den Modulen und dem Wechselrichter stehen selbst bei vermindertem Lichteinfall mit bis zu eintausend Volt unter Spannung. Für Löschkräfte kann daher im Brandfall Lebensgefahr bestehen. Um sie zu schützen, empfiehlt der GDV zwei Lösungen: Entweder der Installateur verlegt die Kabel an der Hausaussenwand, sodass die spannungsgeladenen Strippen niemandem in die Quere kommen können, oder ein Feuerwehrschalter wird an oder in die Module montiert. Ein solches Gerät schaltet die Gleichspannungskabel spannungsfrei, damit brennende Solardächer gefahrlos gelöscht werden können.

    Die Industrie bietet bereits diverse Not-Aus-Lösungen an. Allerdings verpackt sie die Schalter meist in komplexe Multifunktionsgeräte, die primär der Leistungsoptimierung oder der Überwachung einer Solaranlage dienen. Die bayerische IPM Systems beispielsweise hat ein System entwickelt, das die einzelnen Zellenstränge der Module mithilfe spezieller Regelungstechnik stets so formiert, dass sie maximale Leistung bringen. Das ist vor allem hilfreich, wenn ein Teil der Module häufiger im Schatten liegt. Im Notfall kann dieses Gerät die Anlage auch abschalten. Weidmüller aus Detmold hingegen integriert eine Art Lesegerät in seine Modulanschlussdosen. Der „Sunsniffer“ checkt regelmässig die Leistung der Paneele und unterbricht bei Brand automatisch den Stromkreis.

    Unterschätzter Schnee

    Derartige Technik kann sich bei grösseren Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden oder im Freiland lohnen, denn sie bewahrt Besitzer vor langen Ausfällen und wirtschaftlichen Einbussen durch die entgangene Einspeisevergütung. Die Praxis zeigt: Selten fällt sofort auf, wenn Feuer, Sturm oder Schnee eine Anlage lahmlegen. Die neuen Systeme schlagen bei Problemen unmittelbar per E-Mail oder SMS Alarm, sodass rasch Abhilfe geschaffen werden kann. Bei kleineren Heimkraftwerken rät Scholand allerdings von den Multifunktionsgeräten ab. „Sie sind teuer und erhöhen deutlich die Gesamtkosten einer Solaranlage, bringen aber wenig Zusatznutzen.“ Seiner Erfahrung nach könnten Löschkräfte bei einem Brand genauso gut durch feuerfeste oder an der Hausaussenwand verlegte Kabel geschützt werden. Zudem liessen sich Ausfälle bei Kleinanlagen relativ leicht vermeiden.

    Das gilt nicht nur für Feuer-, sondern auch für Sturm- und Schneeschäden, die Versicherer fast genauso teuer zu stehen kommen wie Brände. Es lässt sich zwar nur schwer überprüfen, ob der Installateur die Anlage richtig befestigt hat. Dafür müsste man eigene Berechnungen anstellen und ein geschultes Auge für Konstruktionsmängel haben. Aber es gibt Fragen, mit dem man seinem Installateur auf den Zahn fühlen kann: Wurde die Statik des Daches genau geprüft? Wieso gerade dieses Montagesystem? Wurde zur Ermittlung der Wind- und Schneelasten bereits die neue DIN 1055 zugrunde gelegt, die die veränderten klimatischen Verhältnisse – mehr Wind, mehr Schnee – berücksichtigt? Eine vernachlässigte Systemstatik ist der Hauptgrund für Sturm- und Schneeschäden

    Schutz vor Diebstahl

    Liefert der Handwerker überzeugende Antworten, können angehende Betreiber beruhigt zur letzten kritischen Frage übergehen: Wie kann die Anlage vor Langfingern geschützt werden? Diebstahl ist trotz sinkender Modulpreise ein grosses Problem. Viele Ökostromer präsentieren ihr Sonnenkraftwerk im Internet, da Foren mit Darstellungen von Anlagentypen, Grössen, Standorten und Erträgen bei Betreibern sehr beliebt sind. Aber auch Betrüger- und Diebesbanden nutzen diese Berichte für gezielte Raubzüge. Der Klassiker: Modulklauer dringen nachts in Solarparks ein oder erklimmen Solaranlagen auf abgelegenen Gebäuden und schrauben unbehelligt die Paneele herunter.

    „Die Versicherer werden sich das nicht mehr anschauen“, sagt Makler Liesenberg. Der GDV fordert in seiner Richtlinie für grosse Freilandanlagen bereits Elektrozäune mit Alarmaufschaltung und Überwachungskameras. Es gibt aber auch weniger brachiale Methoden der Diebstahlbekämpfung. Zum Beispiel GPS-Technik: Schlägt eine Diebesbande zu, wird dem Betreiber per E-Mail oder SMS Alarm übermittelt und eine Nachricht mit der aktuellen Position sowie der Nummern der geklauten Module übermittelt. Bei der sogenannten RFID-Technik hingegen werden Diebe mithilfe elektromagnetischer Wellen überführt. Dafür wird der Solarparkzaun mit vielen RFID-Sensoren bespickt, die stetig mit einer zentralen Steuereinheit kommunizieren. Bei unnatürlichen Erschütterungen schrillt der Alarm.

    Für Besitzer kleinerer Heimkraftwerke wäre diese Technik sicher übertrieben. Doch auch sie können Dieben das Leben schwer machen, indem sie etwa Bauteile bis zur Montage sicher in verschlossenen Räumen verstauen oder Paneele und Wechselrichter mechanisch mit speziellen Schrauben mit Sollbruchstelle sichern. Noch wichtiger: Mobile Aufstiegshilfen wie Leitern oder Mülltonnen sollten auf keinen Fall in der Nähe von Solaranlagen platziert werden. Es klingt unglaublich, ist aber wahr: Bei fast jedem zweiten Modulklau im Einfamilienhausbereich, so schätzt der GDV, nutzen Diebe Mülltonne und Co., um Betreibern aufs Dach zu steigen.

    Text: Sascha Rentzing

  • Wohngebäudeversicherung auf neuesten Stand bringen

    Wer sich eine Photovoltaikanlage aufs Dach montieren lässt – egal, ob er sie zur eigenen Stromerzeugung nutzt oder sie etwa an einen Energieversorger vermietet –, sollte das seiner Versicherung mitteilen.

    Denn dabei handelt es sich um eine Werterhöhung des Gebäudes, da eine solche Anlage bis zu mehreren 10. 000 Euro kosten kann. Man sollte daher seine Gebäudeversicherung auf den neuesten Stand bringen. Sonst besteht auch die Gefahr, dass man unterversichert ist. Wichtig ist vor allem, dass die Solarstromanlage gegen Sturm-, Hagel- und Feuerschäden versichert ist.

    Zudem sollten zusätzlich Elementarschäden eingeschlossen werden; das können etwa Starkregen oder eine Erdsenkung sein. Ebenfalls wichtig in hiesigen Breiten ist, sich gegen Schäden durch Schneedruck abzusichern. Hier kann es schnell zu einem Schadensfall kommen.

    Wer daran denkt, eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach installieren zu lassen, sollte auf jeden Fall vorab einen Versicherungsfachmann um Rat fragen.

  • Solaranlagen Versicherung

    Da immer mehr Hausbesitzer eine Solaranlage auf dem Dach Ihres Hauses installieren, sollten man auch über eine gute Absicherung dieser Investition nachdenken. Aus diesem Grund gibts es nun einen Versicherungsvergleich für Photovoltaikanlagen. Nach Angabe der jeweiligen Daten erhält der Hausbesitzer oder Solaranlagenbesitzer übersichtlich Versicherungen für Solaranlagen aufgelistet. Den Versicherungsvergleich für Solaranlagen findet man auf www.solarenergie-sonnenenergie.com/photovoltaik-versicherung.html

  • Haus ohne Strom

    Das erste Haus was weder einen Gas, noch einen Stromanschluss benötigt. Wieder mal ein sehr guter Beitrag des ZDF´s den man sich unbedingt anschauen sollte. zum Videobeitrag des ZDF´s

  • Neue Dienstleistung für erneuerbare Energien

    Die Deutsche Auftragsagentur (DAA) hat erfolgreich eine neue Dienstleistung für erneuerbare Energien etabliert. Private und gewerbliche Auftraggeber berät die DAA kostenfrei bei energetischen Großinvestitionen. Die fehlende Transparenz und Vergleichbarkeit von Technologien, Förderprogrammen und Fachbetrieben hemmt energetische Sanierungsprojekte und damit die deutsche Energiewende. DAA-Projektmanager begleiten deshalb nun bundesweit Großprojekte von der Anbahnung bis zur Umsetzung. Damit [...]

  • Wechselrichter: Bauweisen im Vergleich

    Modulwechselrichter Modulwechselrichter werden direkt am Solarmodul montiert und sind für Solarmodul-Leistungen von 100 bis 1400 Wp geeignet. Durch die ausgangsseitige Parallelschaltung (AC-seitige) werden Verluste aufgrund unterschiedlicher Beleuchtungsstärke der Module verhindert. Ein Trenntransformator dient hier zur Sicherheit. Strangwechselrichter (Stringwechselrichter) Bei einem Strangwechselrichter werden mit einem Kabel mehrere in Reihe geschaltete Solarmodulen verbunden. Sie sind die heute [...]

  • Solarstrom in Augsburg

    “Es gibt wohl keine Straße in Augsburg, in der kein Solarstrom erzeugt wird” Woran liegt das wohl? Zum Einen sicher die hohe Sonnendauer, aber wenn ich die Solarkarte mal betrachte, dann ist es in der Gegend um Würzburg kaum minder “hell”.  Arnstein z.B. ist z.B. die dritthellste Stadt in Deutschland und außer diese eine gigantische [...]

  • Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

    Der Bundestag hat am 6. Juni das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verabschiedet. Demnach muss zukünftig der Wärmeenergiebedarf in Neubauten anteilig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dies gilt für alle Häuser, welche nach dem 31. Dezember 2008 fertig gestellt werden. Was bedeutet das im Einzelnen? Der ökologische Gedanke dahinter scheint in erster Hinsicht korrekt, aber mal ein paar [...]